• "Peter Truschner gehört zu jener aussterbenden Künstlerspezies, die stets aufs Ganze gehen muss." ***** FAZ

  • "Eines Tages war das Leben auf meinen Großvater herab gefallen wie ein Tropfen Harz auf eine Fliege." ***** aus: Schlangenkind

  • "Der Schauende und der Schauplatz, Inneres und Äußeres gehen eine räumliche Verschränkung ein. Was man betrachtet, bleibt nicht außen vor, sondern dringt in einen ein, vermischt sich dort mit Vorgefundenem." ***** Peter Truschner

  • "Ist das immer schon so gewesen, dass man eines Tages hinter seinem warmen Ofen hervorgeholt und an den Haaren ans Ufer gezerrt und in die kalten Betriebsfluten getaucht und getauft wurde im Namen des Geschäfts?" ***** aus: Im Namen des Geschäfts

  • "Peter Truschner ist nicht nur ein wacher und sensibler Beobachter, sondern ein Erlebender des Wahnsinns, der um uns herum geschieht." ***** Martin Kusej

  • "Let's get out of here! Yet, what is the purpose of dreaming of distance, of being far away, if I am already farther away and detached by my true self? No country, no shore can ever be as far away as I am." ***** aus: Bangkok Struggle

  • "So lange der flaumige, weiße Film, der auf der Welt lag, nicht gefror, konnte selbst ein Vogel seine Hieroglyphe im Buch eines verschneiten Wintertags hinterlassen." ***** aus: Die Träumer

  • "Peter Truschner schont in seinen Texten über eine Welt, in der es um den Preis und nicht um den Wert einer Ware, der Arbeit oder des Lebens geht, weder sich noch den Leser." ***** Stefan Gmünder

Copyright 2017 - Peter Truschner - All rights reserved // „Peter Truschner gehört zu jener aussterbenden Künstlerspezies, die stets aufs Ganze gehen muss.“ Frankfurter Allgemeine Zeitung

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“Die Sonne löscht den Tag mit Kalk: Das sengende, seltsam schäbige Weiß, das sie verbreitet. Eine blinkende Klinge, denkt man, aber stumpf. Kein glatter, sauberer Schnitt. Arme aus Licht packen zu, sagen: Bleib in deinem Zimmer, stell den Ventilator an, dusch dich stündlich kalt ab.“

“The sun extinguishes the day with chalk: it disperses a scorching, peculiarly shabby white. A gleaming razor, one might think, but blunt. Not a clear, clean cut. Arms of light grab you, saying, 'Stay in your room, switch on the ventilator, and take a cool, hourly shower.”

 

aus/from: Tod am Nachmittag/Death in the Afternoon. In: Die Anstalten 2/2013, (Zeitschrift für Literatur und Poetik), Klagenfurt 2013

 


 

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