• "Peter Truschner gehört zu jener aussterbenden Künstlerspezies, die stets aufs Ganze gehen muss." ***** Frankfurter Allgemeine Zeitung

  • "A powerful use of image and poetry." ***** Roger Ballen, Photographer

  • "Terribly beautiful and fascinating" **** Richard Mosse

  • "Peter Truschner schont in seinen Texten über eine Welt, in der es um den Preis und nicht um den Wert einer Ware, der Arbeit oder des Lebens geht, weder sich noch den Leser." ***** Stefan Gmünder, Der Standard

  • "Peter Truschner belongs to the almost extincted sort of artists who always have to go all out." ***** Frankfurter Allgemeine Zeitung

  • "A great amount of good photography." ***** Myrto Steirou, VOID

  • "Peter Truschner ist nicht nur ein wacher und sensibler Beobachter, sondern ein Erlebender des Wahnsinns, der um uns herum geschieht." ***** Martin Kusej, Burgtheater Wien

  • "Ist das immer schon so gewesen, dass man eines Tages hinter seinem warmen Ofen hervorgeholt und an den Haaren ans Ufer gezerrt und in die kalten Betriebsfluten getaucht und getauft wurde im Namen des Geschäfts?" ***** aus: Im Namen des Geschäfts

Copyright 2024 - Peter Truschner - All rights reserved // „Peter Truschner gehört zu jener aussterbenden Künstlerspezies, die stets aufs Ganze gehen muss.“ Frankfurter Allgemeine Zeitung

FOTOGRAFIE

 

Schlachten/Slaughter

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„Kurban Bayram ist der wahrscheinlich der wichtigste Feiertag in der Türkei. Nach dem Morgengebet werden landesweit an die fünf Millionen Tiere zur Erinnerung daran getötet, dass Ibrahim beinahe seinen Sohn Ismael getötet hätte. Rinder und Schafe lassen sich ohne jeden Widerstand in die blauen Zelte der Schlachter führen, es gibt weder ein Gebrüll oder ein verzweifeltes Ausbrechen der Tiere, noch schlagen die Menschen auf sie ein. Als ich die Autotür öffne, steigt mir sofort das in der Luft liegende Blut in die Nase. Obwohl es November ist, hat es weit über zwanzig Grad, die Hitze verleiht dem Geruch etwas Schwüles, Dampfendes.“

„Kurban Bayram is probably the most important religious festival in Turkey. After morning prayers up to five million animals are slaughtered country-wide in memory of the fact that Ibrahim nearly killed his son Ismael. Cattle and sheep let themselves be led forward without resistance into the blue tents of the butchers. The animals do not roar and do not break out desperately, nor do people hit them. When I open the car door, the blood suspended in the air rises immediately into my nostrils. Although it is November, it is well over twenty degrees Centigrade and the heat lends to the smell something stifling, steaming.”

 

aus/from: Peter Truschner, Wie ein glücklich lächelnder Tor/Like a happily smiling fool. In: „Die Presse“ (Wien) 27.07.2013

 


 

Schlachten 01
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